WAZ-Etappensieg im Krone-Gefecht
at, de >> Die von der Kronen Zeitung-Gesellschafterfamilie Dichand erwirkte einstweilige Verfügung gegen die von Mitgesellschafter WAZ geplante Preis-Erhöhung wurde aufgehoben.
Bonsai-Strategie
Das bestätigte WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus der Austria Presse Agentur. Damit rückt die Preiserhöhung wieder auf die Agenda in der anberaumten Gesellschafter-Sitzung.
Ihre Bedeutung ist im Zusammenhang mit der Annahme der WAZ, dass die Familie Dichand "den Wert der Zeitung künstlich niedrig halte", um im Falle eines Anteilskaufes unter dem von der WAZ angenommen Wert kaufen zu können, zu sehen. Darüber hinaus entstünden mit der nicht durchgesetzten Preiserhöhung beträchtliche Einnahmen-Verlust. Nienhaus beziffert diese im vergangenen Sommer mit "rund 600.000 Euro pro Monat". Und in Anbetracht dieses Umsatz-Entganges wird in Essen über Schadenersatz-Forderungen nachgedacht.
Darüber hinaus geht der Streit zwischen WAZ und der Familie Dichand am in Zürich installierten Schiedsgericht weiter und muss dort auch enden, sollte es jemals so weit kommen. In Wien wurde entschieden, dass die Schlichtung dieser Auseinandersetzung in der Schweiz zu erfolgen habe und die Gericht in Österreich dafür nicht zuständig seien.













