Niko Pelinka zieht Bewerbung zurück
at >> Es ist amtlich. Die fast vierwöchigen Querelen und Streitereien um Niko Pelinkas Bewerbung als Büroleiter von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und dessen inoffiziell erfolgte Bestellung, endet mit dem Rückzug des Bewerbers.
Pelinka erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der Austria Presse Agentur, dass er die "andauernde öffentlichte Debatte über meine Person und meine mögliche Bestellung zum Büroleiter des ORF-Generaldirektors ein Ausmaß erreicht hat, das nicht mehr akzeptabel ist. Ich ziehe mich von dieser Ausschreibung zurück".
Pelinka weicht prinzipiell aufgrund des öffentlichen Drucks, der in den letzten Tagen, auch aufgrund des YouTube-Videos von ORF-Redakteuren des Aktuellen Dienstes, deutlich zunahm und das außer-österreichische Interesse an dieser Stellenbesetzung stieg. Pelinka spricht davon, dass "die breite öffentliche Diskussion mittlerweile die Substanz des ORF gefährdet" und ist überzeugt, dass sein Rückzug nicht deshalb erfolge "weil er die falsche Person für diesen Posten sei".
Pelinkas Stellungnahmen zum Rückzug seiner Bewerbung:
"Die andauernde öffentliche Debatte über meine Person und meine mögliche Bestellung zum Büroleiter des ORF-Generaldirektors hat ein Ausmaß erreicht, das nicht mehr akzeptabel ist. Ich ziehe mich von dieser Ausschreibung zurück.
Dieser Schritt erfolgt nicht, weil ich die falsche Person für diesen Posten bin. Er ist einerseits notwendig, weil ich weitere untergriffige Angriffe gegen mich, meine Familie und mein persönliches Umfeld vermeiden möchte. Er erfolgt auch, weil eine breite öffentliche Diskussion mittlerweile die Substanz des ORF gefährdet und ich weiteren Schaden nicht akzeptieren will.
Die unerfreulichen formalen Unstimmigkeiten rund um die Bestellung sind ein weiterer Grund für diesen Schritt. Die Perspektive einer wochenlangen Weiterführung dieses unwürdigen Theaters möchte ich weder mir noch dem ORF zumuten.
Außerdem möchte ich nicht das Symbol für etwas sein, das nicht meiner persönlichen Wertehaltung entspricht. Der Grund für mein angestrebtes Engagement im ORF war ausschließlich mein persönliches Vertrauensverhältnis zu Alexander Wrabetz und mein Interesse am Medienunternehmen ORF.
Ich freue mich nun auf spannende berufliche Aufgaben in der Zukunft." (Quelle: APA)
Siehe auch: Kurier.at/APA , DerStandard.at/APA, DiePresse.com/APA













